Benutzer Diskussion:Parit/Grundlagen der Sprachpflege

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Achtung: Dieser Artikel überschneidet sich mit dem Artikel Sprachpflege. --Redaktion 20:33, 28. Aug. 2007 (CEST)


[bearbeiten] Systematisierung

Zur grundlegenden Systematisierung der Sprachpflege bieten sich mehrere Ansätze:

Nach der Anzahl der wirkenden Träger unterscheidet man die gemeinschaftliche Sprachpflege bei mehreren Beteiligten von der Sprachpflege des Einzelnen.

Nach der Wirkungsrichtung unterscheidet man die nach außen gerichteten Sprachvereine von den bloß nach innen tätigen Sprachgesellschaften.

Das Wirken der Sprachpflege kann man nach den Vorkenntnissen des Angesprochenen in Bildung von Sprachbewusstheit, Förderung der Sprachfreundschaft, Sprachpflege im engeren Sinn und Sprachschöpfung einteilen.

[bearbeiten] Begriffliche Abgrenzungen

Nach dem Umfang des Wirkungskreises unterscheidet man allgemeine Kulturvereine, Sprachvereine, Vereine zur Förderung der (deutschen) Schrift, Vereine zur Förderung der (alten) Rechtschreibung und Sprachberatungsstellen.

Nach dem Verhältnis zur Staatsmacht unterscheidet man die staatlich geförderte und die freie Sprachpflege, weiters die Sprachpflege der Mehrheits- und die der Minderheitsbevölkerung.

Die Sprachpflege ist von der allgemeinen Sprachwissenschaft und der Sprachkritik zu unterschieden.

[bearbeiten] Räumlicher und zeitlicher Bezug

Neben den Sprachvereinen in Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es noch Sprachvereine in Minderheitensiedlungsgebieten. Daneben gibt es noch die Sprachpflege anderer Staaten und Kulturen.

Nach der zeitlichen Entwicklung kann man im deutschen Sprachraum mehrere Entwicklungszeiträume erkennen:

bis zum 17. Jahrhundert: Die freie Entwicklung der Sprache, die Wurzeln der Sprachpflege und das Wirken einzelner Sprachpfleger ab dem 17. Jahrhundert: Gründung der ersten Sprachgesellschaften, ab dem 19. Jahrhundert: Gründung der ersten Sprachvereine, die Sprachpflege in der ersten Hälfte und Sprachpflege in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Sprachvereine um die Jahrtausendwende.


Sprachpflege im engeren Sinn wird über Zeitungen, Briefe, feste und veränderliche Webseiten, Webforen und elektronische Nachschlagewerke verbreitet.

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