Gesellschaft für deutsche Sprache
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Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) wurde 1947 als Nachfolgeorganisation des Allgemeinen Deutschen Sprachvereins gegründet, der 1943 unter der Regierung der Nationalsozialisten aufgelöst worden war. Die GfdS finanziert sich hauptsächlich aus Mitteln des Bundes und der Länder. Sie führt derzeit den Vorsitz im Deutschen Sprachrat.
Inhaltsverzeichnis |
[bearbeiten] Mitglieder
Nach einigen Angaben gehörten der GfdS im Jahr 2007 etwa 3.000 Mitglieder an. Davon befinden sich 114 Personen im Gesamtvorstand. Die hohe Zahl erklärt sich unter anderem daraus, daß die Zweigvorsitzenden kraft Amtes Mitglieder des Gesamtvorstandes sind.
[bearbeiten] Zweigvereine
Im Jahr 2007 hatte die GfdS insgesamt 80 Zweigvereine, die Hälfte davon im Ausland.
[bearbeiten] Tätigkeit
Aufmerksamkeit in den Medien erhält die GfdS durch die Bekanntgabe der „Wörter des Jahres“, der „Vornamen des Jahres“ und über Vortragsveranstaltungen. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Sprachberatung gegen Geld. Beim Deutschen Bundestag bietet ein Redaktionsstab der GfdS seine Dienste an. Der Stundensatz für schriftliche Auskünfte liegt im Jahr 2008 bei 68,00 Euro. Die Gfds verleiht außerdem den Medienpreis für Sprachkultur und den Alexander-Rhomberg-Preis.
Gesellschaft für deutsche Sprache
Redaktionsstab beim Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1
Marie-Elisabeth-Lüders-Haus
11011 Berlin
[bearbeiten] Zeitschriften
Die GfdS gibt die Zeitschriften „Muttersprache“ und „Der Sprachdienst“ heraus.
[bearbeiten] Haushalt
Im Jahre 2007 erhielt die GfdS laut eigenen Angaben von Bund und Ländern Steuergelder in Höhe von 715.000 Euro.

