Sprachwahrer des Jahres
Aus Sprachpflege.info
Seit dem Jahr 2000 kürt die Leserschaft der Deutschen Sprachwelt jährlich die Sprachwahrer des Jahres, um vorbildlichen Einsatz für die deutsche Sprache auszuzeichnen. Die Leser haben die Möglichkeit, entweder aus einer Liste mit Vorschlägen auszuwählen oder selbst Vorschläge einzureichen. Die drei Kandidaten mit den meisten Stimmen gewinnen. Einsendeschluß ist jeweils der 31. Januar des darauffolgenden Jahres.
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[bearbeiten] Preisträger
Fünf Frauen, zehn Männer, zwei Presseorgane, drei Personengruppen, eine Universität, eine Stadt, ein Unternehmen und eine Gruppe von Unternehmen erhielten bisher die Auszeichnung. Die Preisträger sind:
- 2008: Die Wahl endet am 31. Januar 2009.
- 2007: Porsche AG (33,8%), Rolf Zuckowski (21,9%), CDU/CSU-Initiative „Sprachlicher Verbraucherschutz“ (16,6%)
- 2006: Edda Moser (30,5%), Natascha Kampusch (29,5%), Kundenzeitschrift „Centaur“ der Drogeriekette Rossmann (16%)
- 2005: Stadt Mühlhausen in Thüringen (30%), Josephine Ahrens (29%), Papst Benedikt XVI (18%)
- 2004: Mathias Döpfner (31,7%), Karin Pfeiffer-Stolz (20,6%), Bastian Sick (20,6%)
- 2003: Regionalgruppe Stuttgart des Vereins Deutsche Sprache (36%), Deutschsprachige Universität Budapest (22,8%), Präsidenten der deutschen Akademien (18,4%)
- 2002: Reiner Kunze, Harald Schmidt, Katharina Burkhardt
- 2001: Martin Mosebach, Theodor Ickler, Pforzheimer Versandhandel
- 2000: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Peter Vogelgesang, Karl-Heinz Requard
[bearbeiten] Sonstiges
Seit dem Jahr 2002 bestimmt der Verein Muttersprache in Österreich ebenfalls „Sprachwahrer des Jahres“. Die westfälische Regionalgruppe 57 im Verein Deutsche Sprache (Wort-Reich 57) wählt seit 2004 den Sprachwahrer und die Sprachdormel der Region.[1]
