Verein Deutsche Sprache
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Der Verein Deutsche Sprache (VDS) ist der derzeit größte deutsche Sprachverein. Rund die Hälfte seiner rund 28.000 Mitglieder lebt im Ausland. Ein Drittel der Mitglieder wohnt in Afrika und Asien.
Ende 1997 gründete der Statistiker Walter Krämer den VDS, dessen Vorsitzender er ununterbrochen bis heute ist. Zunächst nannte sich die Vereinigung „Verein zur Rettung der deutschen Sprache“, ab Januar 1998 bereits „Verein zur Wahrung der deutschen Sprache“, benannte sich dann aber im Jahr 2000 in die heutige Kurzform um.
Der Verein wendet sich vor allem gegen Denglisch. Das Thema Rechtschreibung klammert der VDS bewußt aus. Allerdings erscheint die Vereinszeitschrift Sprachnachrichten in traditioneller Rechtschreibung, während der Netzauftritt uneinheitlich abgefaßt ist.
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[bearbeiten] Aktivitäten
Die Mitglieder des Vereins Deutsche Sprache wählen jährlich die Sprachpanscher des Jahres. Der Verein verkauft außerdem Patenschaften für deutsche Wörter (10 Euro je Wort) und Zertifikate für gutes Deutsch (800 bis 9.000 Euro). Diese werden „Sprachsiegel“ genannt, nicht zu verwechseln mit dem Europäischen Sprachensiegel.
Von der Aktion „Wortpatenschaft“ hat sich der VDS jedoch mittlerweile getrennt. Derzeit gehen die Einnahmen aus dem Verkauf der Wörter an die Agentur „Medfux“ und an die „Deutschlehrerbörse“, die zwar als Initiative des VDS bezeichnet wird, sich aber ebenfalls im Besitz der Agentur befindet. Die Börse umfaßt zur Zeit insgesamt 15 Stellenausschreibungen und -gesuche (Stand: 26. Februar 2008).
[bearbeiten] Literatur
- Walter Krämer, Myriam Grobe, Dawit Petros (Hrg.): Eine Stimme für unsere Sprache. Festschrift - 10 Jahre Verein Deutsche Sprache, IFB-Verlag, Paderborn 2007.

