Verein Deutsche Sprache

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Verein Deutsche Sprache e. V.
VDS
Bild:VDS-Logo2.gif
Sitz Dortmund
Land Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Gründungsjahr 1997
Vorsitzender Walter Krämer
Jahresbeitrag 30,00 Euro, Ermäßigungen
Anschrift Postfach 10 41 28, 44041 Dortmund
Telefon +49-(0)231-7948520
Telefax +49-(0)231-7948521
E-Post info@vds-ev.de
Netzverweis www.vds-ev.de


Der Verein Deutsche Sprache (VDS) ist der derzeit größte deutsche Sprachverein. Über die Hälfte seiner rund 30.000 Mitglieder lebt im Ausland, 13.000 in Deutschland. Ein Drittel der Mitglieder wohnt in Afrika und Asien.

Ende 1997 gründete der Statistiker Walter Krämer den VDS, dessen Vorsitzender er ununterbrochen bis heute ist. Zunächst nannte sich die Vereinigung „Verein zur Rettung der deutschen Sprache“, ab Januar 1998 bereits „Verein zur Wahrung der deutschen Sprache“, benannte sich dann aber im Jahr 2000 in die heutige Kurzform um.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Ziele

Der Verein wendet sich vor allem gegen Denglisch. Im Jahr 2008 entschied er sich, der Rechtschreibreform zu folgen.

[bearbeiten] Mitgliederzahl

Angaben des VWDS:

  • 11/1997: 700
  • 04/1998: 1.100 (+1.100 zu 1997)
  • 05/1998: 1.700
  • 06/1998: 2.100

Vereinsangaben in Pressemitteilungen:

  • 11/1998: 3.000
  • 03/1999: 4.000 (+2.900 zu 1998)
  • 04/1999: 5.000
  • 10/1999: 6.000
  • 04/2000: 9.000 (+5.000 zu 1999)
  • 05/2000: 10.000
  • 01/2001: 11.000 (+2.000 zu 2000)
  • 05/2002: 13.000 (+2.000 zu 2001)

Angabe der Mitgliederzahl im Netzauftritt des VDS:

  • 01/2002: 13.000
  • 02/2003: 14.000 (+1.000)
  • 02/2004: 18.000 (+4.000)
  • 01/2005: 22.000 (+4.000)
  • 01/2006: 25.000 (+3.000)
  • 01/2007: 30.000 (+5.000)
  • 01/2008: 30.000 (+/- 0)
  • 07/2009: 30.000 (+/- 0)

[bearbeiten] Aktivitäten

Die Mitglieder des Vereins Deutsche Sprache wählen jährlich die Sprachpanscher des Jahres. Der Verein verkaufte außerdem Patenschaften für deutsche Wörter (10 Euro je Wort) und Zertifikate für gutes Deutsch (800 bis 9.000 Euro). Diese werden „Sprachsiegel“ genannt, nicht zu verwechseln mit dem Europäischen Sprachensiegel.

Von der Aktion „Wortpatenschaft“ hat sich der VDS jedoch mittlerweile getrennt. Derzeit gehen die Einnahmen aus dem Verkauf der Wörter an die Agentur „Medfux“ und an die „Deutschlehrerbörse“, die zwar als Initiative des VDS bezeichnet wird, sich aber ebenfalls im Besitz der Agentur befindet. Die Börse umfaßt zur Zeit insgesamt 15 Stellenausschreibungen und -gesuche (Stand: 26. Februar 2008).

Außerdem beteiligt sich der Verein an der Verleihung des Kulturpreises Deutsche Sprache.

[bearbeiten] Literatur

  • Walter Krämer, Myriam Grobe, Dawit Petros (Hrg.): Eine Stimme für unsere Sprache. Festschrift - 10 Jahre Verein Deutsche Sprache, IFB-Verlag, Paderborn 2007.

[bearbeiten] Querverweis

[bearbeiten] Netzverweise

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